In 4 Monaten ist Weihnachten!

Zugegeben: Meistens bin ich ziemlich früh dran mit der Planung der Weihnachtsgeschenke. 
Bei gefühlten 80% Luftfeuchtigkeit und über 30 Grad im Schatten ist mir auch nicht besonders weihnachtlich zumute. Da ich in der Regel auch das eine oder andere selbstgemachte Geschenk verschenke und ansonsten auch versuche, etwas wirklich passendes zu finden, brauche ich etwas Vorlauf. 

2015 gab es selbstgemachte Adventskalender statt Weihnachtsgeschenke an Heiligabend. (Bis auf Kleinigkeiten für die Kinder.) Dafür verwendete ich Kraftpapier-Tüten, die es günstig bei der Bucht gibt. Letztes Jahr fehlten mir sowohl die Zeit als auch die Motivation um erneut 11 Kalender à 24 Beutel zu planen und zu befüllen. 

Da die Kalender 2015 so gut ankamen, möchte ich dieses Jahr wieder welche machen. 


Planung

1. Wer soll beschenkt werden und für welches Budget? Auch Zeit kann als (Teil-)Budget genommen werden, wenn ihr selbstgemachte Sachen verschenken wollt. 
Bei Pinterest findet ihr unter "christmas gift list printable" jede Menge Vorlagen zum Ausdrucken. Wählt am besten eine mit Platz für mehrere Geschenke pro Person.

2. Sollen Schokolade oder Süßigkeiten (mit) in den Kalender? Ja?-> aufschreiben!

3. Geschenkideen: Sets eignen sich hervorragend für den Kalender! Bastelsets, Lego, Kosmetik, Tee, Badezusätze, Bohrer, Bits, Schraubenschlüssel, ... 
Achtet darauf, dass notwendige Anleitungen vor den Einzelteilen aus dem Kalender kommen.
Letztes Mal gab es mehrfach Lego-Sets aufgestückelt (auf die Nummern der Tüten achten) und den beschenkten Kindern gefiel es. 
Ihr könnt euch auch ein Thema für denjenigen überlegen und Kleinigkeiten passend zum Thema besorgen.

4. Inhalt besorgen oder basteln. Hierfür habt ihr Zeit bis Ende November! Auf der Liste alles notieren bzw. abhaken.

5. Verpacken: Selbstgebastelte Verpackung wie Häuschen oder genähte Beutel sind zwar toll, aber man muss bedenken, dass 24 Stück je Kalender benötigt werden. Wenn man mehrere Kalender innerhalb einer Familie verschenkt und keine Gefühle verletzen möchte, muss man die aufwendige Verpackung für alle fertigen.

Daher mein Tipp: Kraftpapier-Tüten mit Kreuzboden. Die gibt es für wenig Geld zB bei der Bucht.

Zahlen: Stempeln (vor dem Befüllen), Anhänger (geschickt, wenn man einen Plotter hat) oder Aufkleber (bei Pinterest suchen) 

6. Schnell überreichen, denn so ein Kalender kann viel Platz einnehmen 😉

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Louisa Coat (fast) fertig

Die 3 Wochen zum Vorstellen des Schnitts, den ich bei der Companie M. Blogtour aus dem Wanderpaket genommen habe, sind nun (knapp) vorbei. Und hier kommt das gute Stück :-) 
Leider ist der Mantel noch nicht ganz fertig, denn es fehlen die Knöpfe. Die muss ich erst noch besorgen. 


Mit einer Stecknadel verschlossen fürs Foto geht's auch;-)
Da ich den Mantel aus Cord 💕 nähen und gleichzeitig etwas aus meinem Lager verbrauchen wollte, kamen 3 1-Meter-Stücke für den Mantel in Gr. 152 zum Einsatz.  
Auch bei diesem Mantel fand die Reflektor-Paspel Verwendung.
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12 colours of handmade fashion - Juli: Rot

(Ich werde uns eine lange Abhandlung über die Farbe rot ersparen und gleich zum eigentlichen Thema kommen.)

Wickelkleider.... ah ich liebe sie. Den perfekten Schnitt dafür hatte ich jedoch bisher noch nicht gefunden. Mal klafft der Ausschnitt auseinander, beim letzten Versuch saß die Taille knapp auf der Hüfte. Ich ließ mich sogar dazu hinreißen, ein Wickelkleid bei H&M zu bestellen. Ein Traum in roter Viscose mit weißen Pünktchen! Zumindest bis ich es anprobierte. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich möchte keinen Teil meiner Unterwäsche präsentieren und beim Sitzen mag ich zumindest ein wenig Stoff auf den Oberschenkeln - nicht nur seitlich. (Das Kleid schickte ich natürlich wieder zurück.)

Die Suche aufgeben? So schnell bestimmt nicht. Daher der nächste Versuch, dieses Mal lieber in selbstgenähter Form. 

Schnitt: Basic Wickelkleid von Kibadoo 

Stoffangabe: Jersey, ca. 175 cm für meine Kleidergröße in der Variante ohne Ärmel

Meine Wahl (ganz mutig) fiel auf diese schönen Streichelstoffe:
Grüner Jersey: Lillestoff 
"Wassermelone" von Lillestoff 
zartgrüner Trikot (von ?)

Die Garnwahl war nicht so ganz leicht, zumal ich nicht extra für dieses Projekt neue Ovi-Garne kaufen wollte. Die Wahl fiel auf Ovi-Garn von Coats in Flieder mit grünem Bauschgarn (Coats) kombiniert. Fürs Covern nur grüne Garne. Ich gestehe, dass ich Marken-Bauschgarn liebe. No-name Bauschgarn hat mich schon einige Nerven gekostet, so dass ich da lieber ein paar Euro mehr investiere. 
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Verlosung - Die Companie M. Blogtour macht bei mir Halt!

Juhu! Dieses Mal hat es geklappt und ich habe den nächsten Zwischenstopp der Box Nr. 3 auf der Companie M. Blogtour gewonnen. Nachdem mich C. von Stricken & Lesen & Lebensfreude gezogen und kontaktiert hatte, stellten wir fest, dass wir keine 20km voneinander entfernt wohnen. So bekam ich gestern Abend eine ganz persönliche Sonderzustellung 😺 Es hat mich sehr gefreut, eine andere nähbegeisterte Mama aus der näheren Umgebung kennenzulernen!


Als ich meinen winzigen Pfeil auf der Karte aufmalte, fiel mir auf, dass es schon der 4. Stopp des Pakets im Umkreis von rund 100km ist. So klein ist die Welt manchmal. Mal schauen, wo es als nächstes hinwandert. 
Die anderen beiden Boxen sind wohl auch des Öfteren in Baden-Württemberg gelandet.
 

Die Wahl fiel mir nicht besonders schwer, da ich bereits vor dem Start des Pakets ein Auge auf Louisa Coat geworfen hatte. 

Und hier noch die genauen Bedingungen der Compagnie M. Blogtour (Box Nr. 3):

 

1. Verlosung bei mir am Samstag, den 29.07.2017. In den Lostopf kommen alle Blogger, die unter diesen Post einen Kommentar bis Samstag, 29.07.2017, 9 Uhr (morgens) geschrieben haben. Voraussetzung: Blogger(in) in Deutschland

 

2. Nach Erhalt gerne eine kurze Info, ist aber kein Muss. Auf Instagram oder Facebook: unter dem Hashtag #compagniemtoursingermany , #compagniemtour.

 

3. Ein Schnittmuster aussuchen.

 

4. Blogpost schreiben und Liste mit verbleibenden Schnittmustern verlinken, ein paar Fotos zeigen, die Tour erklären und die Box binnen 2 Tagen weiter verlosen.

 

5. Deine Stadt auf der Deutschlandkarte markieren.

 

6. Ins Reisetagebuch eine Nachricht an Marte mit Name, Blog, ausgesuchtem Schnittmuster und ein paar lieben Worten.

 

7. Mit in die Box ein kleines Geschenk an Marte und eines an die nächste Gewinnerin legen (Achtung MHD zwecks Reisezeit bei Naschkram und heiße Temperaturen beachten!).

 

8. Anschließend innerhalb der nächsten drei Wochen über das ausgesuchte Schnittmuster bloggen.

 

Viel Glück!

 

(Achtung: Dieser Blogpost enthält Werbung. Mir wurde kostenlos ein Schnittmuster zur Verfügung gestellt.)

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Vikinger-Cardigan

Nach einer kleinen Ausmist-Aktion im Kleiderschrank meines Kleinen blieb nicht einmal ein Drittel übrig. Hoppla,.... jetzt ist der Inhalt sehr überschaubar und ich kann mich (theoretisch, mal abgesehen vom Zeitmangel) richtig austoben. 
Aus dem tollen Vikingerstoff habe ich nach einem Schnitt aus der Ottobre einen Cardigan zugeschnitten. 
Abwandlungen: Statt des Bündchen am Ausschnitt/vorderer Kante ein Kragen, Knöpfe statt Druckknöpfe.
Ich habe den Cardigan eine Nummer zu groß genäht, damit er eine Weile passt.
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Stoffdiät 2017 - Juli Update oder Zwischenbilanz: Katastrophe

Zwischenbilanz meiner Stoffdiät in Metern? Kann ich gerade nicht liefern, da ich die letzten Quittungen noch nur auf die Seite gelegt habe. 

Im Mai habe ich es tatsächlich geschafft, keinen einzigen Meter Stoff zu kaufen! 

Was ich über den Juni und Juli leider nicht sagen kann. Folgende Punkte kann ich jedoch festhalten:

1. Stoffe so schnell wie möglich nach dem Kauf zuschneiden und nähen. Dann ist die Freude größer und das Gewissen leichter. Da gebe ich Küstensocke völlig recht.

2. UFOs fressen Zeit, tauchen in der Bilanz jedoch nicht auf, wenn sie schon vor der Diät zugeschnitten wurden. Diese Projekte muss man zumindest innerlich berücksichtigen, dann wirkt die Bilanz gleich freundlicher.

3. Beim Kauf überlegen: Wofür ist der Stoff geeignet? Habe ich einen passenden Kombi-Stoff schon zuhause, so dass es jetzt ein kleineres Stück tut? Wie viel brauche ich tatsächlich für das Projekt? 

4. Die Umsetzung meiner 3:1 Regel klappt derzeit nicht, zumal ich nicht auf dem Laufenden bin, wie viel ich kaufen "dürfte".

5. Sales sind gefährlich verführerisch und nach Möglichkeit zu meiden.

6. Kilo-Überraschungspakete sind für mich immer gefährlich.

7. Kinderkleidung nähen kostet ebenso viel Zeit wie Erwachsenenkleidung, wirkt sich aber weit weniger positiv auf die Bilanz aus. Ebenfalls etwas "für den Hinterkopf".

8. Kleidung flicken kostet Zeit, ist aber notwendig. 

9. Es mangelt mir nie an Motivation, nur oftmals an Zeit und manchmal ist man einfach zu müde oder will lieber aufs Sofa. 

10. Nach jedem Zeitfresser-Projekt ein schnelles Projekt, nach jedem kleinteiligen ein Stofffresser-Projekt nähen.

Das Jahr hat noch ein paar Monate, die Projektlisten lang und somit habe ich noch eine Chance, meinen Vorrat zu verkleinern. Zumindest habe ich dieses Jahr viel mehr genäht als 2016 und in meinem Fundus die problematischen Stoffe größtenteils aussortiert. 

Ich hoffe, die anderen Stoffdiät-Teilnehmerinnen hatten so viel Erfolg wie die Initiatorin der Aktion. 

Da das Verlinken seit dem letzten Update nicht mehr funktioniert: 
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Meinen bisherigen Blog findet ihr hier